Bei der pneumatischen Pulsationstherapie (PPT) handelt es sich um eine pulsierende Massage, die mit einem oder mehreren Schröpfköpfen durchgeführt wird.

 

Durch die rhythmischen tiefenwirksamen Vakuumpulsationen wird die Bewegung sämtlicher Gewebeflüssigkeiten angeregt. Insbesondere verstärkt sich die Fließgeschwindigkeit von Blut und Lymphe, bei Gelenken verbessert sich die Versorgung der Gelenke mit Synovialflüssigkeit ("Gelenkschmiere").

 

Angesammelte und festgesetzte Stoffwechselendprodukte ("Schlacken") und Umweltschadstoffe werden mobilisiert, dem Körperkreislauf über Blut und Lymphe wieder zugeführt und können über die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane (Leber, Niere, Darm, Haut, Lunge) den Körper verlassen. Es kommt zu einer spürbaren Entlastung des Gewebes und dadurch häufig schon zur Schmerzreduktion. Die Versorgung der Zellen mit körpereigenen Vitalstoffen (Vitamine, Mineralien, Hormone) wird verbessert, der Heilungsverlauf wird damit unterstützt.

 

Die PPT wirkt sich anregend und regenerierend auf den Körper und seine Funktionen aus. Sie aktiviert die körpereigenen Reinigungskräfte und stärkt die Selbstheilungskräfte.

 

Das Anwendungsgebiet dieser Therapie ist sehr umfangreich, insbesondere wird sie in folgenden Bereichen erfolgreich eingesetzt:

·         zur Anregung der Stoffwechselfunktionen und der Entgiftungs- und Ausscheidungsvorgänge (daher sehr sinnvoll als Begleittherapie bei Fasten- oder Reinigungskuren)

·         zur Lockerung der Gewebestruktur und Lösen von Muskelverspannungen und Myogelosen

·         zur Verbesserung der Blut- und Lymphzirkulation und damit zur Verbesserung der Zellversorgung

·         Erkrankungen und Schmerzen der Muskeln, Sehnen und Gelenke

·         zur Regulation des vegetativen Nervensystems.

 

Die Behandlungsdauer variiert je nach Befund und zu behandelndem Körperbereich zwischen 15 und 45 Minuten. Das Behandlungsintervall liegt im allgemeinen zwischen täglich und 1-2 mal wöchentlich.

 

Die Kontraindikationen dieser Therapie sind:

·         Thrombose oder Verdacht auf Thrombose

·         Unmittelbar auf Krampfadern und an oder auf frischen Wunden

·         Unmittelbar nach einer Operation

·         bei Einnahme von blutverdünnenden Mitteln (z.B. Marcumar oder Heparin)